Traumstrände auf Mauritius

Matira Point, Bora Bora, Tahiti
«Mauritius was made first», schrieb ein begeisterter Mark Twain 1897 in sein Reisetagebuch, «and heaven was copied after it!» So wird der Schriftsteller zitiert auf dem Label lokaler Rumflaschen, Marke Green Island, und ein Bild vom Paradies wird gleich mitgeliefert: Bizarre Berge umschliessen eine malerische Bucht, in der eine Dreimastbark vor Anker liegt, nicht weit davon lockt ein pittoreskes Hafenstädtchen.


Schatzkiste Mauritius

Die Holländer und Franzosen waren von britischen Kolonialherren abgelöst, die sich mit einem Theater, der grössten Pferderennbahn ausserhalb Europas und einem sehenswerten Regierungspalast verewigten. Feste wurden gefeiert wie im fernen London, die berühmten Mauritius-Briefmarken waren bereits gedruckt und erzielten auf Auktionen sensationelle Preise.
Mauritius war und ist eine Schatzkiste, heute vor allem seiner Traumstrände wegen, die sich um die gesamte Insel ziehen. Mit luxuriösen Beachresorts, einer erstklassigen kreolischen, indischen und internationalen Küche sowie einem hohen Dienstleistungsstandard kann Mark Twains tropischer Garten Eden heute nur so protzen, was die bildschöne Zuckerrohrinsel zu einem der beliebtesten Reisedestinationen weltweit macht.

Mauritius und Reunion, die ungleichen Schwestern

Ganz speziell auch in Kombination mit ihrer ungleichen Schwester: Ein kurzer Island-Hopper nur ist es bis nach Reunion hinüber, das sich mit seinen Vulkangebirgen wie eine Fata Morgana aus dem Indischen Ozean erhebt. Was sich da über dem Meeresspiegel auftürmt, ist feuerspeiend vor drei Millionen Jahren entstanden: bizarre Canyons, senkrechte Felswände, schwindelerregende Höhen, grün überwucherte Hochplateaus, liebliche Almen, herausragende Berggipfel. Und ganz oben: qualmende Krater in einer Mondlandschaft aus schwarzen Lavafeldern und feinem Staub. Die Hexenküche des Piton de la Fournaise brodelt auf 2650 Metern Höhe. Glühende Lava dringt in feurigen Rinnsalen über den äusseren Kraterrand und ergiesst sich nach einer zäh fliessenden Reise abwärts zischend ins Meer. Immer wieder kommt es zu heftigen Ausbrüchen, aber Bergwanderern, Bergsteigern und Extremsportlern aller Couleur kommt solch ein Naturspektakel gerade recht.

Die bildhübsche Gebirgsinsel hat auch sonst noch einiges zu bieten: In der Hauptstadt Saint Denis pulsiert das Leben in frankophiler Intensität, schliesslich ist das französische Staatsgebiet auch flugtechnisch direkt mit Paris verbunden. Stattliche Kolonialbauten bezaubern durch die Vielzahl verspielter Architekturelemente, weitläufige Parks und Boulevards prägen das urbane Bild ebenso wie historische Gassen und romantische Innenhöfe, die mit flotten Bistros besetzt sind.

Highlights

  • Bergwandern/Vulkan-Trekking in den weit abgeschiedenen Hochgebirgsregionen zieht Wanderlustige aus aller Welt an.
  • Adrenalinsportarten wie Bungee, Abseiling, Bergsteigen, Drachenfliegen gehören zu den absoluten Highlights auf Reunion.
  • Helikopter Rundflüge. Im Mini-Chopper geht es an dunklen Abgründen entlang, durch wassfallsprühende Felsschluchten bis hinauf in di feuerspeiende Vulkanregion.
  • Royal Palm Hotel. In der legendären Luxus berge logierten VIPs wie Yves Montand, Raji Gandhi, Nabila Khashoggi und Prinzessin Stephanie. Doch es geht auch ohne Luxus. Mit seinen grün wogenden Zuckerrohrfeldern und einer Landschaft zum Malen kommt auf Mauritius die Entspannung wie von selbst.
  • Waterfront. Die beliebteste und umtriebigste Flaniermeile in der pulsierenden Hauptstadt Louis mit Blue Penny Museum, zahllosen Shops, Boutiquen und Restaurants.
  • Sightseeing-Segelturn. Die Katamarane für Bootsausflug entlang der Küste legen von de Hafenmole ab.
  • Markthallen. Unabdingbar ist ein Besuch der vier grossen Märkte, auf denen Berge tropischer Früchte, Obst und Gemüse, Gewürze, Fleisch und frische Meeresfrüchte angeboten werden.